Chemotherapie bei Brustkrebs?


Prognose-Test verrät Rückfallrisiko
Chemotherapie bei Brustkrebs?

Eine Chemotherapie sollten Brustkrebs-Patientinnen vor allem dann in Betracht ziehen, wenn eine erneute Erkrankung droht. Über ihr individuelles Rückfallrisiko gibt ein Prognose-Test Aufschluss.

Chemotherapie beugt erneuter Erkrankung vor

Brustkrebs ist bei Frauen die häufigste Krebsart. Befindet er sich noch im Frühstadium, stehen die Chancen gut, dass er sich vollständig operativ entfernen lässt. Neben einer Hormonbehandlung können Patientinnen, bei denen der Krebs im Frühstadium entdeckt wurde, anschließend eine Chemotherapie machen, um eventuell im Körper verbliebene Krebszellen zu zerstören. Die Behandlung ist jedoch langwierig und reich an Nebenwirkungen – zum Beispiel schwächt sie das Immunsystem, lässt die Haare ausfallen und kann vorzeitig die Wechseljahre herbeiführen. Ist ein erneutes Auftreten der Erkrankung unwahrscheinlich, hat eine Chemotherapie daher eventuell mehr Nach- als Vorteile.

Prognose-Test kann bei Entscheidung helfen

Die Entscheidung für oder gegen eine Chemotherapie sollten Brustkrebs-Patientinnen gemeinsam mit ihrem behandelnden Arzt treffen. Als Unterstützung kann ihnen ein sogenannter Prognose-Test dienen. Er ermittelt anhand der Ausprägung bestimmter Gene, wie wahrscheinlich sich erneut Krebszellen entwickeln. Ergibt der Test ein hohes Rückfallrisiko, sollten Patientinnen auf jeden Fall eine Chemotherapie beginnen. Aber auch bei einem niedrigen Ergebnis verbleibt ein Restrisiko. Manche Mediziner sehen den Test daher kritisch.

Nicht alle Krankenkassen erstatten Prognose-Test

Ein weiteres Problem: Von der Vielzahl an hierzulande angebotenen Prognose-Tests erstatten die meisten Krankenkassen nur wenige oder überhaupt keinen. Patientinnen sollten sich daher vorab informieren, welche Kosten auf sie zukommen. Mehr Informationen zu den verschiedenen Tests finden sich auf der Website der Deutschen Krebsgesellschaft.

Quelle: SBK

News

Nasenspülung bei Schnupfen
Nasenspülung bei Schnupfen

Dusche für die Nase

Schnupfen, trockene Schleimhäute oder akute Mittelohrentzündungen sind im Winter keine Seltenheit. Dagegen kann eine Nasendusche helfen. So wird sie angewendet.   mehr

Eisenmangel bei Schülerinnen
Eisenmangel bei Schülerinnen

Ernährung und Menstruation als Faktoren

Schwedische Forschende haben die Ursache für Eisenmangel bei Schülerinnen untersucht. Dabei spielte auch die Ernährung eine große Rolle.   mehr

Kann man Antidepressiva absetzen?
Kann man Antidepressiva absetzen?

Wieder bessere Stimmung

Beschwerden weg, Medikament absetzen? So einfach ist das bei Depressionen leider nicht. Die Rückfallquote ohne Einnahme von Antidepressiva ist hoch. Allerdings hängt sie davon ab, welche Strategie dabei gefahren wird.   mehr

Infektionen als Reisesouvenir
Infektionen als Reisesouvenir

Von Ruhr bis Malaria

Reiserückkehrer bringen nicht nur Eindrücke und Souvenirs aus dem Urlaub mit nach Hause. Manchmal werden bei der Heimkehr nach Deutschland auch Infektionen und Krankheiten eingeschleppt.   mehr

Wenn die Linse zwickt
Junge hält eine Kontaktlinse

Helfen Augentropfen bei Kontaktlinsenproblemen?

Viele Kontaktlinsenträger*innen kennen es: Die Augen sind trocken, gereizt oder man hat ein Fremdkörpergefühl. Manche nutzen dagegen Augentropfen. Doch helfen diese auch wirklich?   mehr

Alle Neuigkeiten anzeigen

Beratungsclips

Antibiotikumsaft mit Löffel

Antibiotikumsaft mit Löffel

Dieses Video zeigt Ihnen kurz und verständlich, wie Sie einen Antibiotikumsaft mit einem Dosierlöffel richtig einnehmen. Der Clip ist mit Untertiteln in Russisch, Türkisch, Arabisch, Englisch und Deutsch verfügbar.

Wir bieten Ihnen viele unterschiedliche Beratungsclips zu erklärungsbedürftigen Medikamenten an. Klicken Sie einmal rein!

Apotheke-Godshorn
Inhaberin Irina Ersova
Telefon 0511/78 21 55
E-Mail info@apotheke-godshorn.de